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Edda Winkel           

 

  Oktober

Wind weht leise;

Blatt im Kreise

legt sich nicht.

Spinnenfaden

taubeladen

im Gesicht.

Frost schon droht,

Laub glänzt rot,

letztes Licht.

Gänseschrei

zieht vorbei,

Herbstes Sicht!

 

 

Der Bruder kam zur Schule. Kurz vor Weihnachten erklärte er:

 „Da geh ich nicht mehr hin, ich kann lesen, schreiben, rechnen, das genügt!“ ...   siehe Gelebtes

 

 

Veränderung

Weißfetzige Wolken eilen davon,

Langsam  verstummt der Schwalben Geraun.

Schlank wiegt die  Pappel  mit wisperndem Ton,

Sonnblume hängt schwer überm Zaun.

Ist das noch Sommer, will er schon ruhn?

Rot leuchten Vogelbeerfarben,

Weinlaub drängt  es nachzutun.

Staubtrockne Mahd, ohn duftende Garben.

Noch flirrt die  Hitze im weiten Raum,

Windräder stehen am Horizont.

Mein Wiesenweg erlangt  sie kaum,

schwingt  hin wie gemalt,  lockt  mich gekonnt.

       Da gleitet Schatten über das Feld,

ein Wind drückt  schwere Wolken heran.

Ich ahne schon des Herbstes Welt,

die mich auch erfreuen  kann.

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