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 Edda Winkel  


                              




Die Zeit

Du kannst sie nicht sehen, nicht hören, nicht schmecken.
Ich kann mit ihr gehen, mich vor ihr verstecken.
Sie bezaubert als rauschende Regenzeit,
Dann erstarrt sie, ist müde, wird Trockenheit.

Zeit hier - und auch da, - und um uns herum,
Verdreht uns den Kopf, sind vom denken schon krumm.
Erst rasend mit höchster Geschwindigkeit,
Dann lahmendes Rätsel, - nicht fassbar ist Zeit.

Sie benagt unser Leben und auch die Figur.
Überhaupt keine Zeit hat die tickende Uhr,
die immerfort schlägt und ruhelos treibt.
Steckt darin ein Sinn, ist Zeit uns geneigt?

Mal uralter Mann, der mit Peitschen uns schlägt,
dann lustige Dame, die Falten ausprägt,
Zeit scheint Frechheit und Freiheit und großes Programm,
Man muss sie sich nehmen, dann hält sie kurz an.






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