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Edda Winkel           

 

 

Atem holen

Hoch türmt und droht die Wolkenschicht

von Westen dunkelt Grau.

Es  überrollt das letzte Licht,

versteckt den Rest von Blau.

Sturm hat die Straße leer gefegt,

rumort und zerrt am Haus.

Wer vorwärts stemmt wird schräg gelegt,

                                              laut schlägt das Tor am Zaun.                                                 

Die Vögel stehen  unbewegt,

sie spielen mit dem Sturm.

Wind holt Atem – still!  Da schlägt

                        die Glocke fern vom Turm.                       

Die Frau am Fenster denkt bei sich:

Ich möcht ein Vogel sein,

trotz Sturm und Regen flöge ich

ins blaue Licht hinein.   

                                          

 

Irland -kein Reisebericht,

Es gibt über 4 Millionen Einwohner in Irland, alle gleichberechtigt,  - bis auf donnerstags,

da dürfen Frauen nicht auf die Golfplätze .... siehe Unterwegs

 

Kleiber,Kraniche u.a. Vögel

...Groß und weiß ist der Mond aufgegangen. Da zieht eine Kranichkette, scharf abgesetzt vor der leuchtenden Scheibe, vorbei.

Na so was, das gibt´s ja eigentlich nur im Film   .... siehe Kunterbuntes

 


Veränderung

Weißfetzige Wolken eilen davon,

Langsam  verstummt der Schwalben Geraun.

Schlank wiegt die  Pappel  mit wisperndem Ton,

Sonnblume hängt schwer überm Zaun.

Ist das noch Sommer, will er schon ruhn?

Rot leuchten Vogelbeerfarben,

Weinlaub drängt  es nachzutun.

Staubtrockne Mahd, ohn duftende Garben.

Noch flirrt die  Hitze im weiten Raum,

Windräder stehen am Horizont.

Mein Wiesenweg erlangt  sie kaum,

schwingt  hin wie gemalt,  lockt  mich gekonnt.

       Da gleitet Schatten über das Feld,

ein Wind drückt  schwere Wolken heran.

Ich ahne schon des Herbstes Welt,

die mich auch erfreuen  kann.

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